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Die meisten Münzen stammen aus dem Umlauf. Dies
ist ja auch eines der spannenden Aspekte von Münzen: durch welche
Hände ist diese Münze schon gegangen? Was könnte sie nicht
alles aus ihrem Leben erzählen?
Daraus ergibt sich natürlich: bevor neue Münzen in die Sammlung
gehen können, müssen sie in der Regel gereinigt werden. Selbst Münzen,
die nicht in Umlauf waren, brauchen etwas Aufmerksamkeit, obwohl
sie wahrscheinlich glänzend und neu aussehen. Denn es ist nicht
ungewöhnlich, dass sie Fingerabdrücke haben, die erst nach eine
Weile sichtbar werden.
Die Behandlung von Münzen und Medaillen ist eine
heikle Angelegenheit, bei der "gereinigte" Stücke
buchstäblich verdorben oder doch zumindest deutlich im Wert
verringert werden können, wenn diese Reinigung
unsachgemäß durchgeführt wird.
Hierzu wurde schon viel geschrieben, leider finden
wir auch viel widersprüchliche Lektüre. Grundsätzlich gilt
jedoch, dass Münzen so wenig wie möglich gereinigt werden
sollten und niemals mit scharfen Gegenständen auf ihnen “gekratzt”
werden darf. Beachten Sie, dass eine schöne Patina, die bei
Münzen durch Jahrzehnte entstanden ist, sogar wertsteigernd
gewertet wird. Dies gilt jedoch nicht für Oxydationen, sie
greifen Münzoberflächen an. Die Problematik der Reinigung liegt
sicherlich auch an den diversen Legierungen der Münzen.
Das Problematische bei der Münzenreinigung sind
die verschiedenen Materialien und Legierungen. Informieren Sie
sich vor der Reinigung unbedingt, aus welchem Metall die Münze
hergestellt wurde. Passende Münz-Reinigungsbäder (z.B. von
Lindner) gibt es im Fachhandel. Beachten Sie unbedingt die
Anweisungen des Gerätes oder des Produktes.
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Infos: Reinigung einer Münze
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